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Was ist Taekwondo überhaupt???

Das ist eine der grundlegendsten Fragen, doch bevor diese geklärt wird, wollen wir zuerst auf den Begriff Taekwondo (auch oft abgekürzt mit TKD) selbst eingehen:

Das Wort kann in drei Teile aufgespaltet werden:

Tae

(=im Sprung treten)
steht für Bein-/Fuß-techniken

Kwon

(=Faust)
symbolisiert Hand-/Faust- Techniken

Do

Als "do" bezeichnet man den körperlichen und geistigen Reifeprozess

Da es keine volkstümliche Sportart ist, möchten wir erst mal auf das Land eingehen, in dem es Volkssport ist

Südkorea

Liegt in Süd-Ost Asien
Hauptstadt: Seoul
Fläche: 98.485 km2
Höchste Erhebung: Halla San (1.915m)
Religionen: Buddhisten (36%), Konfuzianer (24%)
Einwohnerzahl: 42.400.000
Bevölkerungsdichte: 4.305 Einwohner pro km2
Hauptvolksgruppe: Koreaner
Amtssprache: Koreanisch
Staatsform: Präsid. Republik
Währung: 1 Won = 100 Chon
Durchschnittstemperatur: Sommer=25°C; Winter=-5°C


Aus diesem Land kam es vor ca. 40 Jahren nach Europa und somit auch zu uns. Dabei handelt es sich nicht, wie vielleicht auf den ersten Anschein um eine einzige „Schlägerei“, sondern um eine körperlich und geistig fordernde Sportart. Darin gibt es verschiedene Bereiche, die alle praktiziert werden müssen, um in die tieferen Beweggründe des TKD eindringen zu können.

TKD ist in folgende Bereiche gegliedert:

Grundschule: In dieser Disziplin werden verstärkt die Basistechniken trainiert, die die Grundlagen für sämtliche Bereiche des TKD sind. Hier wird sozusagen das Fundament des Sportlers gebildet. Außerdem soll dadurch die Körperbeherrschung, Kraft, Ausdauer, Koordination und Disziplin der Schüler verbessert werden.
Formenlauf: Es handelt sich dabei um einen Kampf gegen einen imaginären Gegner. Hierbei werden im Ablauf vorgeschriebene Anfriffs- und Abwehrtechniken trainiert. Mit voranschreitender Graduierung des Schülers werden die Formen länger und komplexer, um die Entwicklung deutlich zu machen und dafür zu sorgen, dass die Schüler immer sicherer werden.
Ilbo-Taeryon: Bei dieser Disziplin greift ein Partner mit einer vorgegebenen Technik an. Der andere Partner kann diesen Angriff mit „freien“ Techniken antworten. Entscheidend sind hierbei Timing, Abstand sowie exakte Ausführung der Techniken. Da es dabei zu keinerlei Kontakt kommen darf, handelt es sich um eine Vorstufe zum Freikampf
Wettkampf: Dieser Teil des TKD ist seit 1988 offiziell olympische Disziplin, in der es vor allem darum geht Treffer zu landen und Punkte zu machen. Beim Wettkampf sind die Kämpfer durch eine vorgeschriebene Schutzausrüstung (Kopfschutz, Kampfweste, Unterarm- und Schienbeinschoner, Tiefschutz) vor schwereren Verletzungen geschützt.
Selbstverteidigung:
(Hosinsul)
Hierbei werden wirklichkeitsnahe Abwehrtechniken trainiert, die es dem Taekwondoka, unabhängig vom Alter, Geschlecht und der Konstitution, ermöglichen sich gegen bewaffnete und unbewaffnete Angriffe zu verteidigen. Es wird jedoch dabei stets auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel hingewiesen.
Bruchtest (Kyek-Pa): Bei dieser Disziplin ,für den Laien spektakulären Disziplin, wird je nach Graduierung, Alter und Geschlecht mit einer Taekwondo Technik unterschiedliches Bruchtestmaterial (Holzbretter, Dachziegel, Kieselstein etc.) „zerstört“. Hierbei sind neben exakter Ausführung der Technik mit höchstmöglicher Geschwindigkeit ein hohes Maß an Konzentration erforderlich

Egal ob es sich nun um das traditionell eingeteilte TKD handelt, oder unsere Erweiterungen ausgeführt werden, es geht immer nur um das primäre Ziel:

"Das primäre Ziel des TKD ist aufzubauen, nicht zu zerstören!"

Es hilft dem Schüler sich physisch, seelisch und intellektuell zum ausgeglichenen Menschen zu entwickeln.

"Der beste Kampf ist nicht ein gewonnener Kampf, sondern einer, den man verhindern konnte!"